In der Vorwoche 20 Grad, nicht mal sieben Tage später gerade mal 6 Grad: So richtig in Stimmung für kurze Hosen, T-Shirts und Badesachen war niemand, als wir am Sonntag unseren traditionellen Kinderkleidermarkt für Frühlings- und Sommerbekleidung veranstaltet haben.

Am Vortag hat es zwar nur einmal geschneit, dafür aber den ganzen Tag. Wir hatten schon Befürchtungen, dass wir unseren Markt, der wieder auf dem Schulhof geplant war, absagen müssen. Sämtliche Wetter Apps versprachen jedoch Besserung, also zogen wir es durch.

Weil es so unglaublich viele Anfragen gab hatten wir dieses Mal sogar 45 Tische vergeben, was zeigt, dass der Bedarf tatsächlich trotz der “Konkurrenz” in den Nachbargemeinden da ist und es hierbei auch immer wieder gut ankommt, den Markt unter freiem Himmel zu veranstalten.

Zugegeben, es war teilweise recht frisch und gegen 15 Uhr fielen doch noch ein paar Flocken, aber unsere Verkäufer*innen waren zufrieden und zogen durchweg ein positives Fazit.

Die Anmerkung dass größere Größen leider nur sehr wenig vertreten waren, nehmen wir auf jeden Fall als Verbesserung für unseren nächsten Markt mit auf.

Auch der endlich wieder stattgefundene und auch von vielen Spaziergängen besuchte Kuchenverkauf war ein Highlight: Unglaubliche zwei dutzend Kuchen, Torten und Muffins wurden von en fleißigen Mamas und Papas der Krabbelstube gebacken und waren zum Schluss nahezu komplett verkauft.

Der CVJM Steinheim freute sich wieder über eine große Menge Spenden, sowohl Kleidung als auch Spielzeug, das inzwischen nicht nur der Rumänienhilfe zugute kommt, sondern teilweise auch in die inzwischen leider ebenfalls bedürftige Ukraine geht.

Vielen herzlichen Dank an alle Spender*innen

Übrigens ergab sich am Rande ein interessantes Gespräch:

Die Mutter einer der Verkäuferin war tatsächlich damals – vor 40 über Jahren – eine der Initiatorinnen für die Krabbelstube und damit auch der Kleidermärkte. Mit zwei Freundinnen, Frau Gabriel und Frau Süß, hat Frau Seyfang damals sozusagen den Stein ins Rollen gebracht. Nicht zuletzt ihretwegen können sich seit so langer Zeit Eltern und Großeltern mit ihren (Enkel-)Kindern in der Krabbelstube treffen und natürlich bei den Kleiderbasaren stöbern und verkaufen. Dies weiterführen zu können macht uns wirklich stolz und gibt Rückenwind für weitere Generationen in der Krabbelstube.

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